Der Biały Królik in Gdingen verabschiedet sich Ende Februar von seinem Küchenchef Rafał Koziorzemski, der sich beruflich neu orientiert. Die volle Verantwortung für das Restaurant übernimmt wieder Marcin Popielarz, der es 2015 gegründet hat und bisher als Chef Patron tätig war.
Die Chefs arbeiteten seit der Eröffnung des Restaurants zusammen, was im November 2018 einen reibungslosen Übergang ermöglichte, als Rafał unter der Aufsicht von Marcin für die Speisekarte des Białego Królika verantwortlich wurde, während sich letzterer neuen Projekten widmete, unter anderem der Eröffnung des Schwesterrestaurants Biôli Trus im Leśny Dwór in Sulęczyno.
Rafał zweieinhalbjährige Tätigkeit als Küchenchef wurde sowohl von den Gästen des Restaurants als auch von der gesamten Gastronomieszene sehr gut aufgenommen. Obwohl ein großer Teil davon in die schwierige Zeit der Pandemie fiel, konnten neue Konzepte umgesetzt, interessante kulinarische Projekte realisiert und mit der Brotproduktion begonnen werden.
Wir werden uns an Rafał auch als leidenschaftlichen Kräuterkundigen erinnern, der in den umliegenden Wäldern nach weniger bekannten Pflanzen suchte, um daraus etwas zuzubereiten. Seine leidenschaftlichen Geschichten waren voller Kuriositäten und faszinierten das gesamte Team.
Rafał hat sich auch als sehr familienbezogene Person gezeigt, die vor allem seine kleine Tochter liebte und sich mit Nostalgie an die kulinarischen Rezepte von Großmutter Bernadetta erinnerte, die er übrigens auch erfolgreich in neuer Form in die Küche des Weißen Kaninchens einbrachte.
Auch Rafaels temperament, das sich mehrfach bemerkbar machte, ist unvergesslich 🙂 Auf ihn war jedoch immer Verlass und nichts war unmöglich für ihn. Die Zusammenarbeit mit einem so engagierten, verantwortungsbewussten und fähigen Profi war für uns alle eine Freude. Er konnte sich immer auf uns verlassen und das wird auch weiterhin so bleiben.
Marcin Popielarz's return opens a new chapter in the rabbit-themed story. The last two years have been spent creating a new wedding venue concept at Leśny Dwór in Sulęczyna, perfecting Kashubian cuisine at the Biôli Trus restaurant there, and producing his own line of plant-based preserves. Now is the time to develop the field that Marcin loves most, namely creative Polish cuisine from Pomerania in a rabbit-themed edition.
Zuerst kommt der Hotel-Pub 10/6 an die Reihe, der eine neue, interessante Speisekarte erhält, die eine Einleitung und Einladung zu späteren kulinarischen Erlebnissen im Restaurant darstellt.
Der Weiße Hase funktioniert vorerst nur für Hotelgäste und bietet ihnen ein Zimmerservice-Menü an. Das zweite Februarwochenende ist Valentinstag, und das von Marcin speziell für diesen Anlass kreierte Menü ist eine Verschmelzung polnischer und französischer Küchentraditionen. So kommen auf den Tisch unter anderem eine kaschubische Flusskrebssuppe nach Paul Bocuse, ein französisches Maishendl mit Fime-Marmite-Sauce oder Rosetten mit Quitte und Birne. Auch der berühmte Schlafmohnkuchen mit Aronia und Kajmak, in beeindruckendem Fabergé-Ei-Look, wird nicht fehlen.é.
Dies wird sicherlich eine würdige Eröffnung für das neue Hotel nach 7 Wochen Schließung sein. Hoffen wir, dass das Restaurant bald seinem Beispiel folgt. Haltet die Daumen für Marcin und sein junges Team.
